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Der Wechselkurs des Euro zum Pfund

Aktuelle Entwicklung des Britischen Pfund und Überblick über die englische Währung

Der Wechselkurs des Euro zum Pfund, auch als bezeichnet EUR/GBP, steht für den Betrag in Britischen Pfund, den Sie für einen Euro erhalten. Dieser Wechselkurs gilt nach dem Dollar als der wichtigste Gradmesser für den internationalen Handel.

Es lohnt sich also, diesen Wechselkurs im Auge zu behalten, wenn Sie eine Reise nach Großbritannien planen. Ein niedriger Wechselkurs bedeutet, dass Sie für einen bestimmten Pfundbetrag mehr Euros hinlegen müssen. Wenn ein Kursanstieg erwartet wird, sollten Sie mit dem Umtausch am besten noch etwas warten. Ein hoher Wechselkurs zwischen Euro und Pfund bringt auch noch einen weiteren Vorteil mit sich: Englische Produkte werden billiger, was nicht nur für Verbraucher, sondern auch für die Geschäftswelt interessant ist.

Der aktuelle Wechselkurs des Euro zum Pfund

Der Wechselkurs des Euro zum Pfund betrug am 9. November 2015 genau 1/0,7112 , das heißt für einen Euro bekamen Sie etwas mehr als 71 Pence. Genau ein Jahr zuvor, am 9. November 2014, stand der Kurs bei 1/0,7838. Das ist kein großer Unterschied, was insgesamt kennzeichnend ist für das Verhältnis der beiden Währungen zueinander. Euro und Britisches Pfund sind nicht direkt aneinander gekoppelt, doch folgen beide Währungen häufig einem vergleichbaren Kurs. Der Wechselkurs ist daher schon seit Jahren sehr stabil, auch wenn seit einiger Zeit ein leicht sinkender Trend zu erkennen ist. Den aktuellen Wechselkurs verfolgen Sie bei Travelex, gleichzeitig können Sie hier Euro in Pfund wechseln.

Der Wechselkurs des Euro zum Pfund in der Vergangenheit

Der Wechselkurs des Euro zum Pfund wurde bei Einführung des Euro im Januar 1999 auf 1/0,7042 festgelegt. Nach Jahren der Stabilität und einem relativ ruhigen Kursverlauf sorgte 2008 die Kreditkrise für einen steigenden Wechselkurs. Aufgrund der finanziellen Probleme amerikanischer und britischer Banken stieg die Nachfrage nach Euros, was Ende Dezember 2008 zum bis dato höchsten Wechselkurs von 1/0,9596 des Euro zum Pfund führte. Trotz der folgenden Eurokrise behielt der Euro seinen Vorsprung vor dem Pfund bei. Allerdings erholte sich die britische Wirtschaft ab dem dritten Quartal 2013 schneller als die der Eurozone, was dazu führte, dass der Euro im Vergleich zum Pfund an Wert verlor. Im Laufe des Jahres 2015 näherte sich der Wechselkurs wieder dem ursprünglichen Niveau an.

Das Britische Pfund im Überblick

Das Britische Pfund (GBP) ist das gesetzliche Zahlungsmittel Großbritanniens. Nicht zuletzt wegen der langen Geschichte der eigenen Währung beschloss man bei der Einführung des Euro, am Pfund festzuhalten – in der sicheren Überzeugung, dass es stark genug sei, um mit dem Euro konkurrieren zu können. Obwohl das Pfund einen Teil seiner Dominanz verlor, ist es auch heute noch eine der weltweit stärksten Währungen und gilt als wichtiger Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft.

Die Entstehung des Britischen Pfund

Das Pfund blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und ist eine der ältesten noch in Umlauf befindlichen Währungen überhaupt. Der Name "Pfund Sterling" entstand 1158 als Kombination aus der Gewichtseinheit "Troyes Pound" mit dem altfranzösischen Wort "esterlin", was auf Deutsch so viel wie stark oder standfest bedeutet. Das Gewicht der Münze entsprach 1/240tel Pfund, seine Kaufkraft entsprach ungefähr dem des heutigen Britischen Pfund.

Das Pfund bestimmt den Welthandel

Die Ausdehnung des Britischen Weltreichs im 18. und 19. Jahrhundert führte dazu, dass das Pfund zu dieser Zeit in großen Teilen der Welt die wichtigste Währung für den Welthandel war. Mit dem wachsenden Einfluss der USA seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Rolle nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend vom Dollar übernommen. Zwar blieb das Pfund in Europa noch lange die dominierende Währung, doch sorgte die Einführung des Euro 1999 schlagartig dafür, dass das Pfund auch dort nur noch eine untergeordnete Rolle spielte.

Kopplung des Pfunds an andere Währungen

Wie viele andere Währungen war auch das Pfund im 19. Jahrhundert (ab 1844) an den Goldpreis gebunden. Dieser Goldstandard machte es möglich, feste Wechselkurse zwischen dem Pfund und anderen Währungen zu bestimmen. Während des Ersten Weltkriegs und nach der Weltwirtschaftskrise wurde der Goldstandard vorübergehend ausgesetzt, um allzu großen Kursschwankungen vorzubeugen. Ab 1944 war das Pfund Teil des Bretton-Woods-Systems, wodurch wieder feste Wechselkurse galten. Nach der Abschaffung dieses Systems stellte Großbritannien 1971 auf das Dezimalsystem um: Das Pfund wurde nun in “100 shilling” unterteilt, was viele übersichtlicher finden. Dieses System hat bis heute Bestand.

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