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Wechselkurs vom Euro zum Schweizer Franken (CHF)

Übersicht über den Schweizer Franken und seinen Wechselkurs zum Euro

Die Schweiz hat durch ihre isolierte Lage und ihre Neutralität schon immer eine Sonderstellung unter den europäischen Staaten eingenommen, auch was ihre Währung, den Schweizer Franken betrifft. Es ist sinnvoll, den Wechselkurs vom Euro zum Schweizer Franken gut im Auge zu behalten, insbesondere seit die Schweiz die Kursuntergrenze aufgehoben hat. Hier ein kurzer Überblick über den Schweizer Franken und den EUR/CHF-Wechselkurs.

Überblick über den Schweizer Franken und den Wechselkurs zum Euro

Der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken bestimmt, welchen Betrag in Schweizer Franken Sie für einen Euro bekommen. Auf dem Finanzmarkt wird dieser Wechselkurs mit EUR/CHF bezeichnet.

Es ist sinnvoll, den Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken gut im Auge zu behalten, insbesondere seit die Regierung der Schweiz die Kursuntergrenze des Euro im Vergleich zum Schweizer Franken aufgehoben hat. Durch die Stärke des Franken im Vergleich zum Euro kann ein Urlaub in der Schweiz bei einem niedrigen Wechselkurs zu einem teuren Vergnügen werden. Gewinnt der Euro an Wert, so steigt der Wechselkurs, und es ist dementsprechend für Verbraucher ein guter Zeitpunkt, in der Schweiz Urlaub zu machen, beziehungsweise für Unternehmen, Schweizer Waren zu kaufen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Der aktuelle Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken

Der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken betrug am 13. November 2015 1/1,08. Das heißt, für einen Euro bekam man 1,08 Schweizer Franken. Das ist um einiges weniger als vor dem 15. Januar 2015 – dem Tag, an dem die Schweiz den bis dahin geltenden Franken-Mindestkurs von 1,20 aufgab. Grund dafür war, dass dafür gesorgt werden sollte, dass der Franken im Vergleich zum Euro nicht zu viel an Wert gewinnt, weil sich dies nachteilig auf den Export auswirken würde. Nach der Aufgabe des Mindestkurses sank der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken schnell.

Der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken in der Vergangenheit

Der bei der Einführung des Euro am 4. Januar 1999 festgelegte Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken von 1/1,6096 blieb einige Jahre recht stabil. Wirklich große Schwankungen blieben aus – auch während der Bankenkrise –, bis der Schweizer Franken sich während der Kreditkrise 2010 und der späteren europäischen Schuldenkrise gegen den Wertverlust des Euro behaupten konnte. Durch den starken Franken und den fallenden Euro fiel der Wechselkurs ab 2011. Da die Schweiz stark durch die schwindenden Exporte infolge des niedrigen Wechselkurses getroffen wurde, beschloss die Schweizer Regierung, dass der Wechselkurs ab dem 6. September 2011 nicht unter 1/1,20 sinken dürfe. Am 15. Januar 2015 wurde der Kurs wieder freigegeben.

Der Schweizer Franken im Überblick

Die Schweiz hat durch ihre isolierte Lage und ihre Neutralität schon immer eine Sonderstellung unter den europäischen Staaten eingenommen, auch was ihre Währung, den Schweizer Franken betrifft.

Die Entstehung des Schweizer Franken

Die Schweiz und das Geld – untrennbar verbundene Begriffe. Bis 1798 gab es gleichzeitig ca. 75 verschiedene Währungen, zum Beispiel den Baseler Taler und den Luzerner Gulden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam dann noch der Schweizer Franken dazu. Das monetäre Chaos hielt an, bis die Regierung am 7. Mai 1850 die Einführung des Schweizer Franken als offiziellem Hauptzahlungsmittel beschloss. Der Wert des Franken entsprach dem seines französischen Pendants. Um keine der offiziellen Sprachgruppen der Schweiz zu benachteiligen, ist bis heute auf den Münzen der lateinische Name der Schweiz eingeprägt: "Confoederatio Helvetica" (abgekürzt: CH).

Kopplung des Schweizer Franken

1865 gründete die Schweiz zusammen mit Frankreich, Italien und Belgien die Lateinische Münzunion. Gegenseitige Wechselkursvereinbarungen sorgten dafür, dass der Kurs des Schweizer Franken und der anderen nationalen Währungen an den Wert von Silber und Gold gekoppelt war. Dies blieb bis zur unvermeidlichen Abwertung infolge der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1936 so. Wie viele andere Länder trat auch die Schweiz dem Wechselkurssystem von Bretton Woods bei. Ein US-Dollar entsprach dabei 4,30 Franken, und ein Franken war so viel Wert wie 0,2 g Gold. Der Schweizer Franken gilt als äußerst solide und vertrauenswürdige Währung. Dies kam vor allem daher, dass ein in der Schweiz geltendes Gesetz vorschrieb, dass stets mindestens 40 % des gesamten in Umlauf befindlichen Geldes durch eine Goldreserve abgedeckt sein musste. Das Gesetz wurde erst im Jahr 2000 aufgehoben. Seitdem gibt es zwar häufiger Kursschwankungen als zuvor, jedoch ist die Stabilität der Währung ungebrochen.

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