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Der Wechselkurs des Euro zum Baht

Überblick über den Baht und seinen Wechselkurs zum Euro

Der Wechselkurs des Euro zum Baht, auch bezeichnet als EUR/THB, steht für den Betrag in Baht, den Sie für einen Euro erhalten. Thailand ist bekanntlich ein beliebtes Ferienziel. Deshalb ist es natürlich hilfreich, den Wechselkurs des Euro zum Baht im Auge zu behalten, wenn Sie planen, dort Urlaub zu machen.

Bei einem hohen Wechselkurs erhalten Sie mehr thailändische Baht für Ihre Euros – ein guter Zeitpunkt, Euros in Baht zu tauschen, denn dann können Sie in Thailand preisgünstiger einkaufen. Anders herum sollten Sie bei einem relativ niedrigen Wechselkurs mit dem Umtausch vielleicht besser noch etwas warten, denn sonst kann es teuer werden.

Der aktuelle Wechselkurs des Euro zum Baht

Der Wechselkurs von Euro in Baht betrug am 18. November 2015 1/38,3650, das heißt für einen Euro bekam man mehr als 38 Baht. Unter anderem durch den im vergangenen Quartal schwächelnden Euro zeigte dieser Wechselkurs eine fallende Tendenz, sodass Sie aktuell im Vergleich zum Vorjahr, als er noch bei 1/41,071 stand, weniger thailändische Baht für Ihren Euro bekommen.

Der Wechselkurs des Euro zum thailändischen Baht in der Vergangenheit

Der Eröffnungskurs des thailändischen Baht zum Euro lag bei dessen Einführung im Januar 1999 bei 42,786. Ebenso wie bei anderen Währungen fiel der Wechselkurs des Euro zum thailändischen Baht im ersten Folgejahr ab, da allgemein die Meinung vorherrschte, dass der Euro bei seiner Einführung leicht überbewertet worden sei. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase und den darauffolgenden wirtschaftlich schwächeren Jahren in der Eurozone gewann der Euro ab 2003 wieder an Kraft, der EUR/THB-Wechselkurs begann allmählich wieder zu steigen. In den Jahren 2004 und 2005 erreichte der Kurs ein historisches Hoch. Euro- und Schuldenkrise sorgten dafür, dass sich der Wechselkurs gegen Ende des Jahres 2015 wieder auf ein Niveau um die 1/40 einpendelte.

Der Baht im Überblick

Die Entstehung des Baht

Der Baht blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Wahrscheinlich wurde der erste thailändische Baht schon im 13. Jahrhundert geprägt, zu Zeiten des Sukhothai-Königreichs. Wie viele andere Währungen ist auch der Baht von einer Gewichtseinheit abgeleitet. Die dünnen Silbermünzen aus jener Zeit hatten verschiedene Größen und unterschieden sich daher auch im Gewicht. Eine dieser Gewichtseinheiten war Baht.

Kopplung und Wert des Baht

Bis 1902 war der Wert des Baht strikt an sein Gewicht und den Wert in Silber gekoppelt. Dies führte zu einem Ungleichgewicht mit Währungen, die bereits auf den Goldstandard übergegangen waren. Um den Wert des Baht zu stützen, beschloss die Regierung, ihn aufzuwerten, sobald der Silberpreis stieg, ihn aber bei sinkenden Preisen nicht wieder abzuwerten. Die Folge war, dass der Baht in den folgenden Jahren gegenüber der Währung, an die er gekoppelt war, nämlich dem Britischen Pfund, stark an Wert gewann.

Im Zweiten Weltkrieg war der Baht im Verhältnis eins zu eins an den Yen gekoppelt. Nach dem Krieg richtete Thailand seinen Blick mehr und mehr auf den Westen. Ab 1956 war der Baht an den US-Dollar gekoppelt. Durch die immer stärker werdende amerikanische Wirtschaft gab es seitdem mehrere Währungsreformen, bei denen der Baht gegenüber dem Dollar an Wert verlor. Der Tiefpunkt war 1997 erreicht, als der Baht im Zuge der Asienkrise die Hälfte seines Wertes verlor. Inzwischen hat sich der Baht im Zuge wirtschaftlicher Entspannung wieder erholt.

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