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Der Wechselkurs des Euro zur US dollar

Der US-Dollar im Überblick

Der US-Dollar (Abkürzung: USD, Symbol: $), ist nicht nur die offizielle Währung in den Vereinigten Staaten. Er wird auch in vielen weiteren Ländern und Regionen als offizielles Zahlungsmittel angesehen. Mit dazu gehören unter anderem Ecuador, El Salvador, Liberia, Mikronesien, Kambodscha, Panama und Simbabwe. Ein Dollar ist in 100 Cent oder auch 10 Dime (1 Dime = 10 Cent) unterteilt. Umgangssprachlich wird er auch “Buck” oder “Greenback” genannt.

Der Name der Währung wurde von dem europäischen Wort “Taler” abgeleitet. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts wurde in den damals noch britischen Kolonien reger Handel betrieben. Die Kolonien erhoben Zölle an ihren Grenzen und verboten das Zahlen mit Britischen Pfund.

Die Briten waren davon natürlich überhaupt nicht begeistert. Anfang des 18. Jahrhunderts versuchten sie deshalb aktiv zu verhindern, dass sich in den USA eine unabhängige Industrie und Finanzwirtschaft entwickelt. Das Prägen von Münzen wurde verboten. Als 1775 der amerikanische Unabhängigkeitskrieg ausbrach, führte die Regierung der Kolonien den Kontinental-Dollar als offizielle Währung ein.

Diese Währung verlor jedoch schnell an Wert. Mithilfe der Bank of North America wurde 1785 schließlich der Dollar eingeführt, der von Anfang an eine Dezimalwährung war. Die ersten Banknoten folgten schließlich 1861/1862. Diese wurden mit dem Siegel des Finanzministeriums versehen und konnten nicht so leicht gefälscht werden, wie der Vorgänger.

Die aktuelle Zentralbank, Federal Reserve Bank genannt, wurde 1913 gegründet und die ersten Scheine dieser Bank wurden schließlich ein Jahr später in Umlauf gebracht. Der Bankenaufsichtsrat entschied sich aber nachher, die Größe der Banknoten um 30 Prozent zu verringern, um Kosten bei der Herstellung einsparen zu können.

In den nächsten Jahren gewann der US-Dollar immer mehr an Bedeutung. 1944 wurde er als Leitwährung der internationalen Währungsordnung, dem sogenannten Bretton-Woods-System, festgelegt. Das System brach 1973 zusammen, nachdem Nixon sich dazu entschied, die Golddeckung des Dollars aufzuheben. Dennoch ist der US-Dollar seit dem Zweiten Weltkrieg die weltweit dominierende Reserve- und Handelswährung.

Der US-Dollar und der Euro

Bei der Einführung des Euros im Jahre 1999 konnte der Euro zu einem Kurs von 1,1789 in US-Dollar umgetauscht werden. In den nächsten beiden Jahren war der Dollar deutlich stärker. Seinen Höchststand erreichte er am 26. Oktober 2000. Damals lag der Wechselkurs bei 0,8252 USD/EUR. Von 2002 bis 2004 schwächelte der Dollar jedoch deutlich und musste über 50 Prozent seines Wertes einbüßen.

Noch schlimmer kam es dann im Jahre 2007, als die Finanzkrise den Dollar noch weiter abwertete. Am 15. Juli 2008 erreichte der US-Dollar somit ein Rekordtief mit einem Wechselkurs von 1,5990 USD/EUR. Seit der großen Krise hat sich der Dollar jedoch wieder einigermaßen erholen können. Am 18. Dezember 2016 konnte zum Beispiel wieder ein Stand von 0,95728 USD/EUR verbucht werden.

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